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  • Der Streit um den Besitz der slawischen Epopöe wurde auf April 2020 vertagt

    09. 01. 2020

    Das Bezirksgericht Prag 1 hat im Januar 2020 erneut in einem langjährigen Streit um die slawische Epopöe entschieden. Es handelt sich um die Bestimmung des Eigentumsrechts an dem monumentalen Gemäldezyklus, der von Alfons Mucha im Auftrag des amerikanischen Mezäns Charles Cran geschaffen wurden. Als Bewunderer der slawischen Kultur, hat er den Gemäldezyklus bei dem Maler bestellt, bezahlt und danach hat er ihn der königlichen Hauptstadt Prag geschenkt. Das Bezirksgericht hat im Januar 2017 begonnen, sich mit der Klage von Mucha zu befassen. Zu diesem Zeitpunkt wies es die Klage ab und anschließend bestätigte das Berufungsgericht die Entscheidung. Das Oberste Gericht hat die Urteile jedoch aufgehoben, und der Fall wird erneut in erster Instanz entschieden.

    In der mündlichen Verhandlung am 8. Januar 2020 hat die Einzelrichterin des Bezirksgerichts für Prag 1, JUDr. Martina Tvrdková entschieden, dass die Hauptstadt Prag im Streit um den Besitz der slawischen Epopöe von Alfons Mucha nachweisen muss, dass sie es behalten hat; die Sitzung wurde auf April 2020 vertagt. Der Stellvertreter der Stadt Prag JUDr. Roman Felix hat gesagt, dass die Hauptstadt bereits im 2016 mit Behaltung argumentiert hat, als John Mucha, Stiefsohn des Malers, eine Klage eingereicht hatte. „Es ist keine überraschende Entscheidung für uns. Wir werden beweisen, dass es die Behaltung noch während der Gültigkeit des Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuches gab“, betonte er. Diese Norm wurde im Jahr 1811 verabschiedet und war in der Tschechoslowakei bis 1950 in Kraft. "An unserer Auffassung hat sich nichts geändert, aber diese Rechtsfrage wurde vorerst nicht vom Gericht akzeptiert, so dass es keine weiteren Beweise dazu geführt worden sind." Hat Roman Felix den Journalisten mitgeteilt. Zu einer anderen Frage, die den viel diskutierten Aufbau von Ausstellungsräumen betraf, stellte er fest, dass dieser Aspekt für das Thema Behaltung nicht wichtig ist. "Das ist ein ganz anderes Problem, die Frage der Behaltung ist reine Rechtsangelegenheit und hat mit dieser Sachlage nichts zu tun." fügte er hinzu.

    Die Bilder befinden sich jetzt im Depositorium der Galerie der Hauptstadt (GHM).

    „IDNES“

    „Ceske Noviny“

    „RADIOZURNAL“

    Anlage

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